E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg

Musisches Gymnasium

Hallo – Привіт

Ukrainischer Besuch am E.T.A.kTag 06 74

Zum zweiten Mal hatte das E.T.A. kurz vor den Osterferien Besuch von seinen ukrainischen Austauschpartnern aus den Orten Subra und Kamin im Westen des Landes.
Yaryna, Sofija, Tetyana, Taras, Halyna, Chrystyna, Olha, Alina, Marina, Nazar, Julija, Anna, Viktorija, Mariia, Darija und Iryna – so heißen die 16 Schülerinnen und Schüler, die 10 Tage lang unsere Schule, unsere Stadt und deren Umgebung erkundeten und vor allem auch viel gemeinsam mit ihren Gastgebern unternahmen. Auf dem Programm standen u.a. ein Empfang im Alten Rathaus, ein Tag an der Uni und interaktive Führungen im Naturkundemuseum und auf der Altenburg. Wie Fossilien entstanden, durften unsere Gäste simulieren, und wer wollte, konnte sich im Bogenschießen versuchen. Die gastgebenden E.T.A.ler hatten für die Gäste altersgemäße Schul- und Stadtführungen vorbereitet. Beim Ostereier-Workshop hingegen waren die ukrainischen Gäste die Experten und zeigten ihren Partnern, wie die fachkundige Gestaltung der Eier mit Wachs und Farbe funktioniert. Gemeinsame Ausflüge führten in die Fränkische Schweiz und zum Nürnberger Zoo. Im Unterricht „Deutsch als Fremdsprache“ wurde geübt, wie man sich selbst vorstellt – für einige waren es die ersten Deutschstunden ihres Lebens, da sie an ihrer Schule Englisch lernen. Die größte Herausforderung dürfte freilich der „Alltag“ in den Familien gewesen sein, wo jede(r) auf sich allein gestellt war. Neben dem E.T.A. war auch die ukrainisch-katholische Gemeinde in Gaustadt eine wichtige Anlaufstelle. Denn dort hat auch der überwiegend von ukrainischen Studierenden getragene Verein Bamberg:UA seinen Sitz, mit dem zusammen die Schule diesen Austausch organisiert. So macht es auch Sinn, dass die Begrüßung der Austauschgruppe am E.T.A. stattfand, die Abschiedsfeier (mit anschließender gemeinsamer Übernachtung auf dem Matratzenlager) hingegen in der Gaustadter Gemeinde.
Der Abschied fiel nach den intensiven Tagen nicht leicht. Doch bis zum Wiedersehen werden nur wenige Monate vergehen – im September fahren wir in die Ukraine.
W. Schubert