E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg

Musisches Gymnasium mit Lang- und Kurzform

Unter Helden und Heldinnen

Exkursion des W-Seminars Deutsch an die Universität Freiburg kExkursion Freiburg 02

Während sich unsere Mitschüler auf den Weg zu Schule machten, versammelten sich die Teilnehmer des W-Seminars “Drachentöter, Rebellinnen und Lebensretter - Heldentum in der Literatur" mit ihren Kursleiterinnen Frau Grillmeier und Frau Ringelmann (wissenschaftliche Assistentin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg) schon am frühen Morgen am Bahnhof. Sechs Stunden später stiegen wir am Freiburger Bahnhof wieder aus und machten uns sofort auf den Weg in das Gebäude des Sonderforschungsbereiches 948 “Helden-Heroisierungen-Heroismen“ der Albert-Ludwig-Universität Freiburg, in welchem wir auch die meiste Zeit unseres Aufenthaltes verbrachten. Nach einer kleinen Stärkung lernten wir aber zunächst im “Uniseum“ einiges über die Entstehung, die Gründer und den Karker der Albert-Ludwig-Universität. Nach unserer Rückkehr zum SFB konnten wir mit Hilfe von Prof. Dr. Ralf von den Hoff in einer Plenumsrunde einige Fragen über Helden und auch über den Sonderforschungsbereich klären, nachdem wir mit frischen Brezeln und Kuchen empfangen wurden. Daraufhin ging es für uns zur Straßenbahn und zu unserer Jugendherberge. Direkt an der Dreisam gelegen und umgeben von den Sportplätzen der Universität, genossen wir kurz die Abendsonne und machten uns dann auch schon wieder auf den Weg in Richtung Stadt. Dort verschafften wir uns einen Eindruck von der Altstadt, besuchten das Münster und genossen die Abendstimmung in einer Pizzeria. Am nächsten Morgen ging unser Programm gleich weiter, denn an diesem Tag erwartete uns der eigentliche Höhepunkt unserer Freiburg-Exkursion: Wir hatten die Möglichkeit, weitere Forscher zu treffen, ihnen die Themen unserer Seminararbeiten vorzustellen und diese anschließend in kleinen Gruppen von drei Schülern und jeweils einem Experten zu besprechen, vorzustellen, Fragen zu stellen und dadurch ein Stück näher an das Ziel der Seminararbeit zu kommen. Nach dieser Runde hatten viele von uns wichtige Denkanstöße zu ihrer Seminararbeit bekommen oder konnten ihre Fragen klären. Unsere Ergebnisse und auch die Fragen, die noch entstanden waren, konnten wir in einer anschließenden Diskussion im Plenum vorstellen. Definitiv hat uns die Zusammenarbeit mit den Spezialisten sehr viel weitergeholfen und für viele war es auch sehr interessant zu sehen, wie die Arbeit unter Forschern abläuft und wie sie sich in einer Gruppe gegenseitig unterstützen, um gemeinsam an Forschungsergebnisse zu gelangen. Nach diesen anstrengenden zwei Tagen ging es nachmittags schon wieder zurück nach Bamberg. Mit einem größeren Wissen und einiger wissenschaftlicher Neugier zu Hause angelangt, haben wir wohl alle nach unserer Zeit in Freiburg neue Energie, uns an unsere Seminararbeiten zu setzen.

Bericht: Luise M. (Q11)Fotos: A. Grillmeier